Bevor du einkaufst, bitte Nachbarinnen und Nachbarn um gut erhaltene Geräte, die ungenutzt liegen. Häufig entstehen daraus erstaunlich vielseitige Startbestände. Ergänze gezielt nur das, was wirklich fehlt: Sicherheitsrelevantes, Basisset für Holz- und Metallarbeiten, robuste Gartenwerkzeuge. Definiere Qualitätskriterien, prüfe Kabel, Akkus und Schalter, reinige alles gründlich und dokumentiere den Zustand mit Fotos. Kennzeichne Geräte mit Inventarnummern, packe Zubehör in Boxen und erstelle kurze Anleitungen. So entsteht schnell ein professioneller Eindruck, der Vertrauen weckt und weitere Spenden motiviert.
Klarheit verhindert Missverständnisse. Lege Mitgliedsbeiträge, Leihdauer, Verlängerungen und Mahnprozesse offen fest. Erkläre, wie Beschädigungen gemeldet, bewertet und behoben werden. Für seltene oder gefährliche Geräte sind kurze Einweisungen Pflicht. Biete einfache Online-Registrierung und Barzahlung vor Ort an, damit niemand ausgeschlossen wird. Halte Öffnungszeiten verlässlich ein und überkommuniziere Änderungen. Transparenz ist hier keine Bürokratie, sondern ein Serviceversprechen, das alle schützt. Wenn Menschen wissen, woran sie sind, übernehmen sie Verantwortung, bringen Geräte pünktlich zurück und empfehlen die Ausleihe weiter.