Sammle Materialien mit Vergangenheit: Jeans werden Kissenhüllen, Paletten verwandeln sich in Regale, Flaschen zu Lampen. Plane Projekte so, dass Schrauben statt Kleber zum Einsatz kommen. Dokumentiere Maße, Quellen und Ideen in einem Skizzenbuch. Lass Unregelmäßigkeiten sichtbar, denn Patina macht den Charakter. Teile Anleitungen mit Freundinnen und Freunden und veranstalte kleine Bauabende. So wachsen Fertigkeiten, und aus Resten entsteht Einzigartiges, das den Raum wärmer, persönlicher und spürbar ressourcenschonender macht.
Setze auf Holz, Leinen, Wolle, Kork, Hanf oder Ton, wenn es passt. Prüfe Pflegebedarf, Feuchteverhalten und Langlebigkeit. Kombiniere massiv mit leicht, um Reparaturen zu erleichtern. Achte auf Herkunft und Zertifikate, frage nach Recyclingoptionen. Natürliche Materialien verbessern oft die Akustik und das Raumklima. Ihre Haptik fördert Verbundenheit zu Dingen, die wir gern pflegen. So entsteht eine Beziehung, die Wertschätzung statt Wegwerfmentalität stärkt und Kreisläufe greifbar macht.